95%-Konfidenzintervall der postoperativen Verweildauer (t-Verteilung)
Pflegestudium HSLU Inferenzstatistik: 95%-Konfidenzintervall mit t-Verteilung und Standardfehler Schritt für Schritt herleiten.
Aufgabenstellung
Didaktischer Denkansatz
Da die Populationsstreuung sigma unbekannt ist und durch die Stichprobenstreuung s geschätzt werden muss, kommt die t-Verteilung mit df = n - 1 Freiheitsgraden zur Anwendung.
Schritt-für-Schritt-Herleitung
Standardfehler des Mittelwerts (SE) berechnen
Teile die Standardabweichung der Stichprobe durch die Quadratwurzel des Stichprobenumfangs.
Kritischen t-Wert bestimmen und Fehlerspanne berechnen
Für df = 24 und ein zweiseitiges 95 %-Sicherheitsniveau beträgt der Tabellenwert t = 2.064. Multipliziere diesen mit dem SE.
Konfidenzintervallgrenzen berechnen
Subtrahiere bzw. addiere die Fehlerspanne Delta zum Stichprobenmittelwert.
Häufige Schweizer Prüfungsfehler
- •Fälschliche Verwendung des z-Wertes (1.96) anstelle des t-Wertes (2.064) trotz unbekannter Populationsstreuung sigma.
- •Verwechslung von Standardabweichung s (Streuung der Einzelwerte) mit dem Standardfehler SE (Streuung des Mittelwerts).
Warum muss bei n = 25 und unbekanntem Sigma zwingend die t-Verteilung statt der Standardnormalverteilung (z) genutzt werden?
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